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ADAC Formel Masters in Assen
Schranner siegt auch am Sonntag
Nach seinem Sieg am Samstag entschied ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Patrick Schranner auch das dritte Rennen der Formel ADAC in Assen für sich. Widersacher Richie Stanaway belegte dabei jeweils Platz zwei und siegte im ersten Sonntagsrennen. Damit bleibt der Neuseeländer klarer Tabellenführer. Stanaways Teamkollege Mario Farnbacher wurde wie am Samstag erneut in beiden Entscheidungen Dritter.
 © ADAC Motorsport
 Zweifachsieg für Schranner in Assen
Nach seinem Triumph am Vortag startete Schranner am Sonntagmorgen von der Pole-Position. Doch schon auf den ersten Metern übernahm Stanaway die Führung und behauptete diese mit einer Folge von schnellsten Rennrunden bis ins Ziel. Schranner, der mit einem übersteuernden Auto kämpfte, geriet indes unter massiven Druck von Mario Farnbacher. Doch trotz heftiger Attacken verteidigte Schranner seine Position bis ins Ziel. Auch auf den Plätzen dahinter wurde beherzt gekämpft. So eroberte Pascal Wehrlein den in der Anfangsphase an William Vermont abgegebenen vierten Platz zurück. Auch Gerhard Tweraser musste sich die Punkte für den sechsten Rang hart erarbeiten, indem er den zuvor vorbeigezogenen Finnen Joni Wiman wieder niederrang. Wiman wurde Siebter, nachdem er sich in den letzten Runden noch mit seinem Teamkollegen Sven Müller auseinandersetzen musste. Die Punkteränge neun und zehn belegten die Alpenländer Andrina Gugger und Dominik Baumann. 

ADAC Motorsport

Richie Stanaway belegte den zweiten Rang

Im zweiten Rennen am Sonntag, das erneut bei herrlichem Sommerwetter ausgetragen wurde, erwische Patrick Schranner im Gegensatz zum Lauf zuvor einen guten Start. Damit zog er an Richie Stanaway vorbei. Doch als Führender kam Mario Farnbacher aus der ersten Runde zurück, der beide Vorderleute hinter sich gelassen hatte. Bis zur neunten Runde hielt sich der Kartaufsteiger an der Spitze, der erste Formel-Sieg rückte immer näher. Doch dann gelang Schranner eine erfolgreiche Attacke. Beim Versuch eines Konters kam Farnbacher mit seinem Formel ADAC powered by Volkswagen von der Strecke ab und musste auch noch seinen Teamkollegen Stanaway passieren lassen. Die Reihenfolge im Ziel lautete also Schranner vor Stanaway und Farnbacher. Gerhard Tweraser und Pascal Wehrlein komplettierten die Top 5.

In der Tabelle liegt weiterhin Richie Stanaway souverän an der Spitze. Der "Kiwi" mit Wahlheimat Berlin hat nach zwölf von 21 Rennen 200 Punkte auf dem Konto. Rivale Schranner bringt es als Tabellenzweiter auf 135 Punkte, der Gesamtdritte Mario Farnbacher 109 Punkte. Die nächste Station der Formel ADAC ist am Wochenende vom 13. bis 15. August der EuroSpeedway Lausitz.

TV-Zusammenfassungen der Ereignisse in Assen sendet kabel eins um kurz nach Mitternacht des Rennsonntags sowie SPORT1 am 24. Juli ab 11.45 Uhr.
ADAC Motorsport

Artikel vom 22.07.2010

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