Startseite
   Termine
   Galerie
   Links
   Report
   Rennsportmarkt
  Serien
   STT
   DMV TW Challenge
   PCCT
   ADAC Procar
   FHR 100 Meilen
   Formel Mix
   Markenpokale
   SCC
   Historische
   Bergrennen
   Diverse
   International
  Datenbank
   Fahrer
   Fahrzeuge
   Strecken
   Serien
   Ergebnisse
  Redaktion
   Fotoservice
   Impressum
   Kontakt
   Formel Mix I Übersicht      
Autodrom Most (CZ) im Rahmen des FIA European Truck Racing Championship
Patrick Till beim F3-Weekend
Der Österreicher Patrick Tiller reiste an diesem F3-Weekend erkältet ins tschechische Most. Bei sommerlichen Tempera- turen und mit einer Ohrenent- zündung setzte sich der 20jährige in seinen Monoposti. Q1: 29 Starter (Austria F3, Formel Renault, Interserie) bedeckten die Strecke und machten es den Piloten schwer, eine freie, schnelle Runde zu fahren. Nur eine nahezu verkehrsfreie Umrun- dung ermöglichte es Patrick 
 © motioncompany
 Tabellenführung ausgebaut 
Tiller (Dallara F304 Opel), sich in der zweiten Startreihe (AUT F3) hinter den beiden schnellen Dallara F307-Cup-Fahrzeugen von Sebastian Saavedra (COL) und Bernd Herndlhofer (AUT) auf P3 zu platzieren.

Q2: Das zweite Zeittraining gestaltete sich ebenfalls schwierig. Tiller kämpfte gegen starken Verkehr und Untersteuern am Fahrzeug. Er ackerte sich durchs Feld. Im letzten Teil der Zeitjagd macht sich der Weg frei, aber nur bis kurz vor der Messung. Schwächere Boliden machten die Strecke zu und somit auch diese schnellstmögliche Runde kaputt. Tiller platzierte sich in Q2 auf P5 im Austria F3-Cup.

Race 1: Beim Start gut weggekommen, saugte sich Patrick Tiller an die schnellen F3-Fahrzeuge von Saavedra und Herndlhofer. Dadurch ordentlich auf Speed gekommen, zog der Österreicher links rüber und setzte sich zwischen Landsmann Bernd Herndlhofer und Saavedra. Tiller setzte an und wollte mit Race-Leader Saavedra parallel in die Kurve gehen. Plötzlich klopfte von hinten ein Renner heftig in sein Heck. Formeldame Shirley van der Lof (NED) ist in sein Heck gefahren. Tiller wirbelte von der Strecke und kam in der Auslaufzone zum Stehen. Der 20jährige wollte sofort wieder ins Rennen und nutze die Hintertür und kam als 18. (Gesamtfeld) zurück ins Feld.
Es blieben fünf Fahrzeuge im Scherben-S nach Start-Ziel liegen. Vier Runden Safety-Car. Mit tschechischer Gemütlichkeit wurden die im Kies Gestrandeten geborgen. Wertvolle Zeit, die Patrick Tiller verloren ging. Kaum losgelassen ackerte sich der angeschlagene Tiller durchs Feld und beendete das Rennen mit P9 (Gesamt) und P4 (Austria F3).

                             motioncompany

Patrick Tiller (rechts) holte den dritten Platz im Austria F3 Cup in Most (CZ)

Race 2: Mit repariertem Dallara und einem fehlerfreiem Start, reihte sich Patrick Tiller hinter van der Lof ein und der Crash der ersten Kurve fand diesmal hinter ihm statt. Unverwickelt machte Tiller Druck auf Shirley van der Lof. Noch im ersten Drittel des Laufs griff er sich die starken Dallaras von Svoboda und van der Lof. Der Österreicher reihte sich auf Rang 3 ein und hielt
die drängelnde Niederländerin während des gesamten Rennens hinter sich. Patrick Tiller packte ordentlich Zähler in seinen Koffer und fuhr mit ausgebauter Tabellenführung, nicht ganz genesen, aber fast zufrieden nach Hause.
"Ich bin mit dem aktuellen Punktestand natürlich total zufrieden und mein F3 liegt mir super in den Händen, aber ich hab mir ein bisschen mehr von mir selbst erwartet. Ich freue mich auf den nächsten Run und möchte noch mal richtig nachlegen." Patrick Tiller optimistisch.
motioncompany
   Werbung

AutoScout24 Teile- und Zubehörmarkt


Artikel vom 01.09.2008

Sportgate - Mehr muss man über Sport nicht wissen