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„Ich habe mich in dem Auto gleich wohlgefühlt“, sagte der 27 Jahre alte Werksfahrer von Aston Martin Racing. „Für den Rollout mit einem brandneuen Auto waren wir gut unterwegs. Die vom Reglement vorgeschriebenen aerodynamischen Änderungen mit dem wesentlich kleineren
Heckflügel tun dem Fahrzeug gut. Schade ist allerdings, dass ich insgesamt nur 15 Runden am ersten Tag fahren konnte“, sagte der Berliner, der sich das Cockpit in der LMS und beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans (13./14. Juni) mit seinen tschechischen
Aston-Martin-Werksfahrer-Kollegen Tomas Enge und Jan Charouz teilt. Grund für den Kurzeinsatz war ein Crash von Tomas Enge, der mit mehr als 300 km/h in die Leitplanke raste. Zum Glück blieb der Tscheche unverletzt, doch der LMP1-Renner war für den Fortgang der Tests aufgrund der großen Beschädigungen nicht mehr einsetzbar.
„Auf jeden Fall war der erste Funktionstest mit dem neuen Auto bis zu dem Unfall erfolgreich. Klar, dass wir noch keine genaueren Aussagen machen können, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Doch ich bin zuversichtlich, auch in dieser Saison vorn mitmischen zu
können. Vor allem auch deshalb, weil wir das Aston-Martin-Werksengagement im Rücken haben“, betont Stefan Mücke. „Alles andere werden wir beim Auftaktrennen in gut drei Wochen in Barcelona sehen.“ Und an die spanische Hauptstadt hat der ehemalige DTM-Pilot noch gute
Erinnerungen aus dem Vorjahr. Dort holte er als Dritter seinen ersten von zwei Podestplätzen in der LMS 2008. Zudem wurde er Zweiter beim Saisonabschluss in Silverstone.
Die fünf Saisonrennen der Le Mans Series 2009:
03. bis 05. April 1000 km Catalunya (Spanien)
08. bis 10. Mai 1000 km Spa-Francorchamps (Belgien)
31. Juli bis 2. August 1000 km Algarve (Portugal)
21. bis 23. August 1000 km Nürburgring (Deutschland)
11. bis 13. September 1000 km Silverstone (Großbritannien)
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