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Spezial-Tourenwagen-Trophy
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Titelentscheidung in der Spezial-Tourenwagen-Trophy
Macht Christopher Gerhard in der Eifel alles klar?
Nach Assen war Porschepilot Christopher Gerhard noch als Tabellenzweiter in der Spezial-Tourenwagen-Trophy gereist. Zwei Tage später hatte sich das Blatt zu Gunsten des Vierseners gewendet. Somit ist Gerhard Favorit auf den Meistertitel in der bereits 24. STT Saison. Dabei sah es in Assen anfangs eher so aus als könnte Daniel Schrey seinen Vorsprung halten.
 © Jürgen Holzer
 Wer hat am Schluss die Nase vorne?
In beiden Qualis lag die bärenstarke Viper vor Klassenkonkurrent und Lokalmatador René Snel ( Porsche 996 GT2). Christopher Gerhard sicherte sich im ersten Durchgang zwar die Klassenpole, musste aber im zweiten Quali Christian Ott und Ulrich Becker den Vorzug lassen. Würde sich an dieser Rangfolge nichts ändern, könnte Schrey seinen Vorsprung sogar leicht ausbauen. Als Daniel Schrey durch einen Dreher weit hinter Snel zurückfiel, wechselte die virtuelle Tabellenführung erstmals. Christopher Gerhard, in der Klasse auf eins, lag knappe 0,5 Punkte vor Schrey. Doch kurz vor Schluss fing Ott den Klassenkonkurrenten ab und wieder war der alte Abstand hergestellt. 

In Rennen zwei zankten sich erneut Schrey und Snel um Rang eins. Christopher Gerhard lag hinter Uli Becker auf Klassenposition zwei. Als sich Daniel Schrey ins Aus drehte, war für Gerhard der Drops gelutscht. Da störte es auch weniger, dass Ott vorbeigekommen war. Da dann sowohl Becker, als auch Ott wegen Überholens unter Gelb eine Drive Through erhielten, war das Wochenende endgültig gerettet. Aus einem Rückstand war ein komfortabler 9,5 Punktevorsprung geworden.

Patrick Holzer

Joachim Bunkus am Ende Zünglein an der Waage?

Beim Finallauf auf dem Nürburgring vom 23.-24. Oktober spricht alles für einen Titelgewinn des Porsche 997 Cup Piloten. Sogar zwei dritte Plätze würden Christopher Gerhard zum Gewinn der STT Meisterschaft reichen. Nur Ausfallen darf er nicht, denn dann könnte Schrey doch noch vorbeiziehen. Daniel Schrey selbst muss selbst aber möglichst zweimal auf Klassenrang zwei über die Ziellinie rollen. Dann wäre ihm der zweite Platz in der Meisterschaft und damit auch das beste STT Endergebnis seiner STT Karriere sicher.

Dahinter lauern Joachim Bunkus im Triumph Dolomite und Rüdiger Klos. Der Siegener könnte mit Gesamtrang vier ebenfalls sein bis dato bestes STT Meisterschaftsergebnis 
einfahren.

Patrick Holzer

Selbst Rüdiger KLos, momentan auf Platz vier, könnte noch einen Sprung nach vorne machen

So wird sich wie schon die Jahre zuvor erneut in der Eifel entscheiden, wer den Titel mit nach Hause nehmen darf und Nachfolger von Jürgen Hohenester wird. Der Titelträger darf dann die Nummer 1 im 25. Jubiläumsjahr der STT tragen.

Die STT fährt zu folgenden Zeiten am Nürburgring:

Freitag, 23.10.2009

13.30 Uhr Qualifying 1
17.00 Uhr Qualifying 2

Samstag, 24.10.2009

11.10 Uhr Rennen 1
17.00 Uhr Rennen 2
Patrick Holzer

Artikel vom 28.09.2009 

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