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| Spezial-Tourenwagen-Trophy 2009 – ein Rückblick |
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| Zahlen, Fakten und Meinungen zur Saison |
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Die Saison 2009 der Spezial-Tourenwagen-Trophy war eine Saison mit Veränderungen. Zahlreiche Starter, die in den vergangenen Jahren immer eine feste Größe im STT Starterfeld waren, pausierten aus den unterschiedlichsten Gründen oder gaben den Rennsport ganz auf. Dem
gegenüber standen jedoch 26 STT Neulinge, die noch nie vorher in der STT am Start waren. |
| ©
Jürgen
Holzer |
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| Christopher
Gerhard - Meister mit einigen Bestmarken |
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Sportlich war die Saison geprägt vom Zweikampf der beiden Piloten Christopher Gerhard (Porsche 997 Cup) und Daniel Schrey (Chrysler Viper) um die Gesamtführung. Dahinter immer in Lauerstellung STT Urgestein Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) und Rüdiger Klos (Porsche Turbo). Erfreulich natürlich, dass die Entscheidung um den Titel erst im letzten Rennen am Nürburgring gefallen ist. Durch den Ausfall von Daniel Schrey rückten Joachim Bunkus und Rüdiger Klos noch auf die Plätze zwei und drei vor.
Mit Christopher Gerhard hat die STT einen souveränen und verdienten Meister 2009. Als Neueinsteiger in der Serie drückte er der Saison 2009 seinen Stempel auf. Dabei erzielte er einige Bestmarken. Konstanz, Können, perfekte Vorbereitung und ein funktionierendes Team brachten letztendlich den Erfolg des Porsche Piloten. |
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Patrick
Holzer
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Rene Snel mit
den meisten Gesamtsiegen in der STT Saison 2009 |
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Interessante Zahlen der Saison 2009
Fahrer: Insgesamt starteten 44 verschiedene Fahrer aus sechs Nationen an den sechs Rennwochenenden der Spezial-Tourenwagen-Trophy, wobei die Fahrer aus Deutschland, Holland, der Schweiz, Österreich, Dänemark und Australien kamen. Mit Petra Kolic-Wiese und Alexandra Irmgartz waren auch zwei Damen in der STT am Start. Das größte Starterfeld konnte die STT beim Finale am Nürburgring mit 27 Fahrern aufbieten. In Assen waren es mit einer Gastserie 44 Starter.
Fahrzeuge: 2009 wurde die Serie von der Marke Porsche dominiert. 12 verschiedene Marken waren in der STT vertreten, darunter die Marke Porsche mit insgesamt 19 Fahrzeugen, gefolgt von Volkswagen(6), BMW(4) und Mitsubishi (3). Des weiteren Audi, Opel und Ford mit jeweils zwei Fahrzeugen, sowie Chrysler, Chevrolet, Triumph, V8STAR und LM 3000 Prosport. Von den 10 Gesamtsiegen gingen neun an die Marke Porsche, einmal war Chrysler erfolgreich.
Distanzen: Rundenkönig war Christopher Gerhard mit insgesamt 177 zurückgelegten Runden. Dabei kam er auf eine Gesamtdistanz von 748,469 Kilometer. Auf Platz zwei folgt Rüdiger Klos mit 174 Runden, der dabei 737,484 Kilometer zurücklegte. Platz drei für Joachim Bunkus mit 166 Runden und einer Gesamtdistanz von 700,904 Kilometer, vor Pierre Bonhote (163 Runden/690,353 Kilometer). |
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Patrick
Holzer
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Beim
Saisonauftakt siegreich - dann verlor die Giftschlange ihren
Biss |
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Pole Position: Hart umkämpft war der begehrte Platz in vorderster Reihe unter zahlreichen Fahrern, geschafft haben es vier. Die meisten Poles konnte Christopher Gerhard (Porsche 997 Cup) mit insgesamt vier verbuchen, gefolgt von Rene Snel (Porsche GT2) mit drei Poles, Daniel Schrey (Chrysler Viper) zwei und Ulrich Becker (Porsche 997 Cup), der einmal als erster ins Rennen gehen durfte.
Schnellste Rennrunde: Die meisten schnellsten Rennrunden (7) wurden durch Rene Snel (Porsche GT2) herausgefahren, wobei die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit mit 157,1 km/h im ersten Rennlauf in Assen erzielt wurde. Die restlichen schnellsten Rennrunden gingen auf das Konto von Daniel Schrey (2)(Chrysler Viper) und Christian Ott (1)(Porsche 997Cup). Die schnellste Rennrunde mit der niedrigsten Durchschnittsgeschwindigkeit wurde von Christian Ott mit 137,512 km/h in Oschersleben erzielt.
Podestplätze: Mit Christopher Gerhard stand der STT Meister auch am häufigsten auf einem Podiumsplatz. Neun Mal durfte sich der Porschepilot auf dem Balkon feiern lassen. Sieben Podiumsplätze konnte Rene Snel verbuchen, Daniel Schrey stand genau wie Christian Ott sechs Mal auf dem Treppchen, Norbert Janz einmal. |
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Patrick
Holzer
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Marcel Ernst,
mit 17 Jahren jüngster STT Teilnehmer, absolvierte einen
erfolgreichem Start am Nürburgring |
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Klassensiege: Siegerkönig in der Klassenwertung ist Joachim Bunkus (Triumph Dolomite), der mit 10 Klassensiegen in der gesamten Saison über ungeschlagen blieb. Eine beeindruckende Leistung. An zweiter Stelle der Klassensiege liegen Christopher Gerhard (Porsche 997 Cup) und der Schweizer Pierre Bonhote (Mitsubishi) mit jeweils neun.
Gesamtsiege: Insgesamt sechs Mal stand der Niederländer Rene Snel auf dem obersten Podestplatz, wobei er in Hockenheim und in Assen jeweils einen Doppelsieg landen konnte. Drei Gesamtsiege gingen auf das Konto von Christopher Gerhard, Daniel Schrey war beim Saisonauftakt am EuroSpeedway einmal erfolgreich.
Jüngster/Ältester: Als jüngster Teilnehmer in der STT feierte Marcel Ernst in Assen sein Debüt. Mit seinen 17 Jahren ist er 49 Jahre jünger als der älteste Fahrer Helmut Maier.
Bester Gaststarter: Bester Gaststarter der Saison 2009 war Helmut Maier im VW Spies Golf mit insgesamt sechs Klassensiegen und Gesamtposition 11.
Frauenpower: Mit Petra Kolic-Wiese und Alexandra
Irmgartz starteten zwei Damen in der STT. Das war zuletzt 1994
der Fall. Damals hießen die Frauen Karin Hirschmann und
Margitta Wintergerst. |
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Patrick
Holzer
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Petra
Kolic-Wiese wird auch 2010 als eingeschriebene Starterin dabei
sein |
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| Patrick und
Jürgen Holzer |
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Artikel vom 14.11.2009
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