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Drei strahlende Doppelsieger in der Lausitz
Spannende Rennen und mächtig Action auf der Strecke erlebten die zahlreichen Zuschauer des ADAC Masters Weekends am vergangenen Wochenende auf dem EuroSpeedway Lausitz. Bei strahlendem Sommerwetter boten die 23 Piloten Tourenwagensport vom Allerfeinsten. Mann des Tages bei den spektakulären Super-2000-Tourenwagen der Division 1 wurde letztendlich Peter Rikli.
 © ADAC Procar 
 Doppelsieger in der Lausitz - Peter Rikli
Der Schweizer gewann mit seinem Honda Accord 2.0 - wie schon im letzten Jahr - beide Läufe und beendete mit seinen ersten Saisonsiegen eine lange Durststrecke. In der Division 2 ließ Guido Thierfelder keine Fragen offen und holte sich auch dort einen Doppelsieg. Ebenfalls ein Eidgenosse dominierte in der Division 3. Mathias Schläppi bestätigte seine Dominanz mit den Saisonsiegen Nummer sechs und sieben.

Division 1: Die Schweizer Doppelspitze

"Solch ein Procar-Rennen habe ich lange nicht mehr gesehen", strahlte auch Serienpromoter Hans Niemann nach den beiden actionreichen Sprintrennen. Der Schweizer Peter Rikli würgte als Trainingszweiter beim Start zum ersten Rennen den Motor fast ab und fiel erst einmal weit zurück. Zunächst führte Pole-Mann Roland Hertner (BMW 320si E90) das Feld vor Andrei Romanov (Chevrolet Lacetti) und Charlie Geipel (Toyota Auris S2000) an. Maurer-Pilot Romanov drängte dann nach vorne und eroberte sich die Führung. Kurze Zeit später wurde er von Urmas Kitsing (BMW 320si E90) überrumpelt und auf Rang drei durchgereicht. In der Zwischenzeit schloss Rikli auf und holte sich in Runde vier schon Rang sechs. Dann verbremste sich Kitsing und rutschte in die Wiese. Zusätzlich bekam der Estländer noch eine Drive-Through-Strafe, da er einige Runden zuvor unter Gelb überholt hatte. Nun lag Geipel wieder auf Rang drei. Nachdem sich Hertner drehte und Romanov nach Bremsproblemen in der Kurve Ende Start und Ziel geradeaus fuhr, übernahm der Leubnitzer sogar die Führung. Engstler-Pilot Remo Friberg (BMW 320i E46) folgte auf Position zwei vor Rikli, der mit großen Schritten und schnellen Rundenzeiten durch das Feld pflügte. Dann wurde es an der Spitze richtig heiß. Friberg übernahm die Führung und Rikli schlüpfte auch noch an Geipel vorbei. Schließlich eroberte sich Rikli noch in letzter Sekunde die Spitze und holte seinen ersten Saisonsieg vor Friberg und Geipel.

Nach der 15-minütigen Reparaturpause erwischte Rikli den Start zum zweiten Lauf schon besser und verlor lediglich das Startduell an Friberg. Doch wie schon im ersten Lauf machte der Eidgenosse wenig Federlesen und griff direkt wieder nach der Spitze. Aus dem Windschatten heraus überrumpelte er seinen Landsmann und holte sich letztlich den Doppelsieg wiederum vor Friberg und Geipel. "Zwei super Rennen. Einziger Wehmutstropfen war das verkorkste Qualifying, ansonsten war das Wochenende wie auch im Vorjahr absolut fehlerfrei verlaufen", schmunzelte Rikli nach der Siegerehrung. "Mein Auto passt hier für die Lausitz sehr gut und somit konnte ich das Fahrer-Auto-Paket perfekt ausspielen." Friberg zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden: "Ich bin zum ersten Mal in der Lausitz und hatte einen Podestplatz eigentlich nicht erwartet. Dass es am Ende so gut lief, freut mich umso mehr." Komplett ausgepowert aber dennoch glücklich war auch Charlie Geipel: "Erst versagte meine Bremskühlung und dann viel auch noch die Servolenkung aus. Die beiden dritten Plätze waren somit wohl das höchste der Gefühle."

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Matthias Schläppi freute sich ebenfalls über einen Doppelsieg 

Division 2: Thierfelder war nicht zu bremsen

Bei den 1600er-Flitzern überzeugte in beiden Rennen Guido Thierfelder mit dem Peugeot 207 Sport. Der Troisdorfer gewann den ersten Lauf vor dem gasangetriebenen Ford Fiesta ST von Thomas Mühlenz und dem Benzin-Fiesta von Dino Calcum. Im zweiten Rennen ließ der 39-jährige ebenfalls nichts anbrennen und holte sich den Sieg vor Calcum und Ralf Glatzel (Ford Fiesta ST). Nachdem Thierfelder im Qualifying zwar die schnellste Zeit auf den 3,442 Kilometer langen Kurs hinlegte aber wegen anschließendem Motorwechsel aus der letzten Startposition seiner Divison ins Rennen gehen musste, überzeugte er mit seinem Doppelsieg souverän. "Ich bin total zufrieden mit dem Ausgang. Dass ich die Pole-Positon abgeben musste, ärgerte mich schon sehr. Doch dann noch beide Rennen hier gewinnen zu können, das hatte ich nicht erwartet." Der Recklinghäuser Mühlenz wollte da eigentlich gegenhalten, doch gelang im dies im zweiten Rennen nicht: "Der Verdampfer, der das flüssige Gas in den gasförmigen Zustand versetzt, streikte plötzlich und ich konnte sprichwörtlich kein Gas mehr geben. Ich bin froh, mit dem fünften Platz wenigstens noch vier Punkte mitnehmen zu können." Mit seinem Doppelerfolg steht Thierfelder nun auch mit 64 Punkten an der Tabellenspitze der Division 2 vor Calcum (57 Punkte) und Mühlenz (54 Punkte). Benedikt Boeckels, der als Tabellenleader in die Lausitz gereist war, verbuchte im ersten Rennen nur einen fünften Platz und fiel in Lauf zwei wegen einem abgebrochenen Rad an seinem Ford Fiesta ST sogar ganz aus. Dadurch rutschte er nun auf den vierten Tabellenplatz ab.

Division 3: Schweizer Dominanz setzt sich fort

Mathias Schläppi im Renault Clio RS III sorgte auf dem EuroSpeedway für einen weiteren Schweizer Triumph. Er gewann bei den 2-Liter-Tourenwagen der Division 3 beide Läufe. Und richtig Spaß hatte der 33-jährige aus Heimberg dabei auch noch: "Das war der spannendste Doppelsieg meiner Karriere. Wir lagen allesamt dicht auf und ich musste jede Sekunde um meinen Erfolg kämpfen. Das hat riesig Spaß gemacht", strahlte der glückliche Doppelsieger, der damit nun schon sieben Saisonsiege eingefahren hat. Der 19-jährige Ostheimer Matthias Kaul folgte mit seinem Opel Astra H GTC in beiden Rennen als Zweiter: "Das waren zwei prima Rennen für mich. Ich habe zwar den ersten Start verpatzt, konnte mich dann aber an Schläppi festbeißen und schließlich auch im zweiten Lauf aufs Podest klettern. Ich war erst das zweite Mal auf dem Kurs in der Lausitz und bin damit absolut happy." Rang drei im ersten Lauf holte sich Pole-Setter Marc-Uwe von Niesewand und im zweiten Lauf der Barwedeler Alf Ahrens (beide Renault Clio RS III). Tabellenführer Schläppi hat nun sein Punktepolster auf 22 Punkte gegenüber von Niesewand (62) Punkte ausgebaut und damit seine Titelchancen vehement verbessert.
Presse ADAC Procar

Artikel vom 07.07.2009

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